SAVE THE DATE: "Frühlings-Weinprobe" Samstag, 27.04.2024 von 12:00 - 18:00 Uhr

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Pinot Noir - die Edle aus Burgund

Spätburgunder - so ihr Name in Deutschland - ist ursprünlich natürlich im Burgund beheimatet, wo sie Pinot Noir heißt. Sie gilt als eine der edelsten und auch kapriziösesten Rebsorten, da sie aufgrund ihrer dünnen Schale sehr anfällig für vielerlei Reb-Krankheiten ist und hohe Ansprüche an Boden und Klima, sowie im Weinkeller hat. Dennoch messen sich an ihr Winzer in der ganzen Welt um daraus filigrane, elegante, manchmal frucht-betonte andernorts würzige Weine daraus zu bereiten. In Südtirol, wo sie wie in Östereich Blauburgunder genannt wird, hat sie ideale Bedingungen vor allem östlich der Etsch um Neumarkt und Montan gefunden.

Aufgrund des hohen Alters (vermutlich bereits seit 2000 Jahren) und der weltweiten Verbreitung ist es auch kein Wunder, dass sie unter ca 300 Synonymen bekannt ist. Neben den bereits o.g. bekannteren finden sich aber auch so klangvolle Namen wie Savagnin Noir, Klevner, Pignola, Pineau de Chambertin oder Pinot Cernii.

Was macht Pinot Noir so besonders?

Sie zählt zu den besten Rebsorten der Welt, den sogenannten Cépages nobles. Und wie kaum eine andere Rebsorte (mit ausnahme vielleicht des Rieslings, auch eine edle Rebsorte) reagiert sie so stark auf ihr Terroir, welches sie besonders stark zum Ausdruck bringt. Kein Wunder, dass in ihrer Heimat Burgund die Weinberge schon seit Jahrhunderten genau kartographiert wurden und eine kleine Parzelle ganz andere Weine hervorbringen kann als eine direkt daneben. Durch das Zusammenspiel von Hangneigung, Mikroklima, Bodentyp und Sonnenausrichtung erbringt die Burgundertraube ganz unterschiedliche Weine. (Natürlich spielt auch das Können der Kellermeister eine Rolle, aber die großen Weinmacher sind sich heute sicher, dass der Wein überwiegend im Rebgarten erzeugt wird und nicht im Keller.)

Der teuerste Wein der Welt, der je bei Sotheby's versteigert wurde, war demnach ein Romanée-Conti, der für über 28.000 $ den Besitzer wechselte: ein Pinot Noir von der Côte d'Or im Burgund.

hier nur ein kleine Auswahl unserer Pinots

Wo wächst Spätburgunder?

Spätburgunder gehört zu den Cool Climate Sorten, also Rebsorten, die kühlere Regionen bevorzugen. Darum wächst sie außer im Burgund auch in Deutschland traditionell sehr gut, dazu in gemäßigten Regionen rund um den Erdball von Kalifornien (ja, hier gibt es an der Küste auch kühle Anbauregionen) über Moldawien bis Neuseeland.

Kleiner Funfact: durch den Film "Sideways" aus dem Jahr 2004 begann ein regelrechter Boom des Pinot Noirs in Kalifornien, während der Merlot als rustikaler Absteiger Wein galt. Das konnte 2008 auch durch eine Studie bestätigt werden, jedoch hielt dieser Trend nur einige Jahre an.

In Europa ist sie flächenmäßig nach Deutschland vor allem in Südtirol am meisten zu finden. Auch hier gibt es die typischen Kalk-Lehmböden, die die Sorte liebt und durch die Höhenlage (sie wird dort nicht in den warmen Talsohlen angebaut) ist es ausreichend kühl. Zudem bringen die großen Tag-Nacht-Temperatur-Unterschiede ein besonders komplexes Aromenspiel hervor.

Wie schmeckt Blauburgunder?

Das hängt natürlich ganz stark von den o.g. Faktoren ab. Je nach Herkunft, Jahrgang und Ausbau gibt es enorme Unterschiede. Aber ein paar typische Aromen sind (Sauer-)Kirsche, rote und dunkle Beeren, herbe Cranberry, Tabak, Gewürze und Leder. Mit zunehmender Reife erinnert er auch an Wild.

Er zeichnet sich (bei entsprechendem Können der Winzer) durch harmonische Säure und samtige Tannine aus.

Zu höchster Eleganz findet sie aber auch in der Schaumwein Produktion, wenn sie wie in der Champagne zu köstlichem Spumante verarbeitet wird. Oft ist die Pinot Noir dann ein wichtiger Partner in der Cuvée, meist neben Chardonnay und Meunier. Manchmal wird sie aber auch reinsortig als Blanc de Noirs versektet. Stellvertretend sei hier nur der Farfalla Extra Brut genannt.

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